5 ultimative Karriere-Lektionen

O.K., ich hatte das Glück, während meiner gesamten Karriere großartige Mentoren gefunden zu haben - sie sassen allerdings nicht am Strassenrand und haben auf mich gewartet.

Sie alle waren aber immer genau diejenigen, der darauf bestanden haben, dass ich zuerst einmal „ich selbst bin“ und als erstes an mich denken soll, bevor ich andere rette.

Und so bin ich auch Unternehmer und Leistungsgeber geworden und kein Leistungsempfänger, selbst als ich pleite war.


Mein echtes Unternehmerleben begann mit einer grossen Klappe einst in Berlin mit einem Bauprojekt von mehr als 150 Mio DM Volumen. Und ich bin bis heute trotz Scheidung, Pleite, Brückennächte und mehr als ein Comeback immer „am Leben“ geblieben, habe mich mehr als einmal wieder zurück an die Spitze zurückgekämpft.

Und das hatte einen - nein - fünf Gründe …

5 Lektionen meiner Mentoren, die ich eisern einhielt, um wieder an die Spitze zurückzukehren und bis heute einhalte!

Vor über 30 Jahren - ich war keine 20 Jahre alt - dachte ich, ich wüsste, was ich will und wie ich alles bekommen könnte, was ich will.

Meine Mentoren haben mir beigebracht, dass ich nicht nur das Selbstvertrauen haben werde, meine Arbeit grossartig zu erledigen, sondern auch die Möglichkeit, ein echter Unternehmensführer zu werden, nicht nur ein BlaBla-Kasper.

Dank meiner Mentoren habe ich nie wieder über den "Erfolg" nachgedacht, den ich vorgelebt bekommen habe und mir abschauen wollte / sollte, sondern habe von ihnen die wohl wertvollsten Lektionen in meinem Leben beigebracht bekommen, die weit über das Führen eines Unternehmens hinausgehen.

1. Sei immer ein Arschloch, ein bad ass

Alle Klugscheisser-Freunde sagten mir, ich solle mein Bestes bei meiner Arbeit geben und dabei demütig danke sagen. Sie selbst haben es jedoch nie zu einer echten Führungsrolle gebracht - doch sie meinten es wirklich ernst mit ihren Tipps. Nur warum soll ich diesen Menschen mein Gehör schenken? Damit sie mich belehren über etwas, wovon sie keine Ahnung haben?

Es ist für deinen Erfolg vollkommen egal, wo du herkommst, welchen Lebenslauf du hinter dir hast, sei einfach so, wie du als beste Version von dir sein willst und nicht so, wie andere es von dir erwarten oder wie sie dich am liebsten sehen wollen.

Deshalb rate ich dir, rede den Leuten nicht zu Munde, wenn du eine Entscheidung zu treffen hast. Mach es in 15 Minuten klar, alles andere ist Zeitverschwendung. Und zeige ihnen, dass du dich nicht für dich oder deine Ideen entschuldigen musst.

2. Behalte immer deinen Humor

Egal wie schwer die Dinge werden, sorge dafür, dass du alles so in Ordnung bringst, dass du Spaß an der Arbeit hast. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da habe ich meinem Vertrieb zu Beginn der Meetings WE WILL ROCK YOU volle Pulle vorgespielt, egal ob sie Helene Fischer oder Kuschelrock mochten oder Queen hassten. Das war mir vollkommen egal.

Es gab Tage, wo ich vor Frust auf Tischen getanzt und verdammt dumme Outfits getragen habe. Warum habe ich das getan? Ganz einfach: Ich habe das nicht nur zum Spaß gemacht. Ich hatte vieles erreicht, obwohl die Erfolgsaussichten sehr oft gegen mich gewettet haben und ich die Erinnerung brauchte, dass die Dinge nicht so schlimm waren, wie sie schienen.

Arbeit ist Arbeit, aber das Leben ist wichtiger. Sicher, ich verfolge aggressive Ziele und Zeitvorgaben und habe meiner Teampartner oder Geschäftspartner bei Nichteinhaltung zur Rechenschaft gezogen. Doch auch wenn die „Situation“ heiß zu werden schien, so habe ich immer dafür gesorgt, die Fahrt zu genießen.

Und für diese „Fahrt“ suche ich mir Partner, die im Ansatz genauso verrückt sind, wie ich. Warum? Weil wir zusammenarbeiten, und wir der selben Philosophie folgen.

Also „umarme ich den Misthaufen“, wie meine Mentoren es mir beigebracht haben, indem ich über meine mitunter ausweglos erscheinenden Situationen lache und Stress durch Teamarbeit überwinde.

3. Gebe immer deutliche Kritik am Verhalten, nicht an der Person

Wenn ich einen Fehler gemacht habe, liessen meine Mentoren mich das deutlich wissen. Doch sie haben niemals mich als Menschen kritisiert, immer nur mein Verhalten. Sie haben nie böse Mails oder Briefe geschrieben. Sie haben mit mir zusammengearbeitet, damit ich es beim nächsten Mal besser mache.

Ihr respektvoller Umgang erlaubte mir, mich nackig zu machen … förmlich ausgedrückt, mich transparent zu zeigen, ohne mir Sorgen über meine Zukunft zu machen.

Einer meiner Mentoren hatte in einer für mich sehr brenzligen Situation in der Gefängniszelle einer Polizeistation seinen Zeitplan umgestellt, nur um mit mir zu sprechen. Ich kann dir nicht in wenigen Worten sagen, wie viel das für mich persönlich und beruflich bedeutete. Ich versuche jetzt, meinen Mitarbeitern und Partnern die selbe Höflichkeit und den selben Respekt zu bieten, damit ich ihnen helfen kann, so zu wachsen, wie meine Mentoren mir geholfen haben.

4. Anweisungen geben und Zurückhaltung wahren

Die Realität ist, dass ich MöchtegernUnternehmer in meinem Leben kennengelernt habe, die gerne ihr Mikromanagement betreiben. Sie haben es in echten Zahlen zu nix gebracht, ausser Schulden als Investition zu deklarieren und sich an ihren dicken Versprechungen zu ergötzen. Viele dieser MikroUnternehmer lassen andere die harte Arbeit erledigen. Die geben alles für sie und werden dann aus dem Weg geräumt.

Statt den lieben Herrgott um Hilfe zu bitten und auf Erlösung zu warten, musst du selbst immer das Heft des Handelns in der Hand haben. Dank meiner Entschlossenheit und meiner Zurückhaltung - eben nicht den Klugscheisser und BlaBlaKasper raushängen zu lassen, haben meine Mentoren mit mir gemeinsam meine „Straßensperren“ weggeräumt und mir beim Kampf geholfen, als ich etwas mehr Muskeln benötigte, um wieder aufzustehen.

So fühlt es sich für mich auch eher wie eine Partnerschaft, als nach einer „Be-ziehung“ an, wo Partner schaffen, statt „ziehen“. Dass lehrte mich dann auch, meinen Ansichten zu vertrauen und es machte es mir auch leichter, meine Ansichten mit anderen zu teilen.

5. Der Bullshit von Work-Life-Balance und meine Lehre daraus

Wenn es meinem Unternehmen nicht gut ging, haben wir oft lange nachts und am Wochenende gearbeitet, mitunter ohne Schlaf, weil unsere Aufgabe darin bestand, das Geschäft wieder anzukurbeln. Dann kam der Schlag mit der Keule. Nach einer Pleite mit einem Unternehmen brach mein Hirntumor aus und legte mich vollkommen lahm. Selbst als der Staatsanwalt gegen mich ermittelte, war es mir egal, mein Leben war mir wichtiger. Nun … wie du siehst, bin ich am Leben und öffentlich unterwegs. Also habe ich alles in die Reihe bekommen.

Doch eines habe ich ganz besonders gelernt: Ich achte ganz besonders auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

In einem meiner Unternehmen habe ich einen Trainingsraum installiert, sodass wir an unseren Schreibtischen nicht stagnieren. Wenn wir viele Stunden gearbeitet haben, haben wir immer einen Weg gefunden, uns und auch unsere Familien wieder fit zu machen.

Aufgrund meines überlebten Hirntumors nehme ich die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ernster als je zuvor. Meine Philosophie von „Gesundheit und Familie zuerst“ lebe ich heute auf der Bühne, in meinem Team und in meinen Unternehmen sehr erfolgreich vor.

Fazit: Der Rat meiner Mentoren und Ihre Sichtweise auf die Dinge haben mich zu dem Unternehmenslenker gemacht, der ich heute bin. Mit diesen 5 ultimativen Karrierelektionen haben sie mir ein grossartiges Comeback beschert.

Lass dich von diese 5 Meilensteinen inspirieren.

Ich weiß, egal wo du bist, du hast meine Unterstützung.

Ich weiss auch, dass ich für dich die gleiche Art von Mentor sein kann, die meine Mentoren für mich waren.

Dein Clemens Ressel

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